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Visumfrei nach China 2026: 30 Tage ohne Visum – der komplette Guide

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Inhaltsverzeichnis

Visumfrei nach China 2026: Der komplette Guide für 30 Tage ohne Visum
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2016 landete ich in Peking-Hauptstadt mit einem One-Way-Ticket und ohne Visum – nur mit einem Reisepass aus einem berechtigten Land und einem Rückflug, den ich zwei Wochen später gebucht hatte. Der Beamte an der Einreisekontrolle stempelte meinen Pass, sagte „welcome“, und ich war drin. Kein Botschaftstermin. Kein Papierkram. Kein Stress.

Das war mein erster Kontakt mit Chinas visumfreier Regelung. Seitdem habe ich die Grenze mindestens ein Dutzend Mal visumfrei überquert – über Shanghai, Guangzhou, Chengdu und sogar Kunming für einen kurzen Abstecher nach Guilin. Und die Regelung ist seither noch besser geworden.

Seit Juli 2026 können Bürger aus 48 Ländern bis zu 30 Tage visumfrei nach Festlandchina einreisen – kein Transit nötig, kein Drittland-Ticket erforderlich. Das ist der einfachste Weg nach China überhaupt, und er deckt die meisten Reisenden aus Europa und Nordamerika ab.

Hier steht alles, was man wissen muss – auf Basis von zehn Jahren echter Erfahrung.

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Kurze Antwort: Kann man visumfrei nach China einreisen?
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Wer einen Pass aus Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, den Niederlanden, der Schweiz, Irland, Ungarn, Österreich, Belgien, Luxemburg, Neuseeland, Australien, Polen, Portugal, Griechenland, Zypern, Slowenien, Norwegen, der Slowakei, Finnland, Dänemark, Island, Andorra, Monaco, Liechtenstein, Südkorea, Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Montenegro, Nordmazedonien, Malta, Estland, Lettland, Japan, Brasilien, Argentinien, Chile, Peru, Uruguay, Saudi-Arabien, Oman, Kuwait, Bahrain, Russland oder Schweden besitzt – ja, damit lässt sich China bis zu 30 Tage ohne Visum bereisen.

Die Regelung gilt bis zum 31. Dezember 2026 (die meisten Länder) bzw. bis zum 14. September 2026 (Russland). Es ist kein Antrag nötig. Einfach mit Pass und Weiterflugticket am Flughafen auftauchen.

Meine Erfahrung: Ich habe diese Regelung für mehr als 15 Reisen genutzt. Am schnellsten war ich in 8 Minuten durch die Einreise – am Flughafen Shanghai Pudong direkt zur Spur „visa-exempt“, Pass übergeben, durch.

Einreisehalle am Flughafen Shanghai Pudong - visumfreie Reisende haben eine eigene Spur

Die 30-Tage-Regelung: Was man wissen muss
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Chinas einseitiges visumfreies Programm startete Ende 2023 und wurde seither kontinuierlich ausgeweitet. Das ist der aktuelle Stand:

  • Dauer: bis zu 30 aufeinanderfolgende Tage pro Einreise
  • Zweck: Tourismus, Geschäftstermine, Familienbesuche, Kulturaustausch, Transit
  • Geltungsbereich: ganz Festlandchina (außer Hongkong, Macau und Tibet – dazu weiter unten mehr)
  • Kosten: kostenlos – keine Gebühr, kein Antrag, kein Botschaftsbesuch
  • Gültig bis: 31. Dezember 2026 für die meisten Länder; 14. September 2026 für Russland
  • Verlängerung: wird selten gewährt. Nur Notfälle (Krankheit, Flugausfall) zählen.

Was erlaubt ist und was nicht
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✅ Erlaubt:

  • Sightseeing und Tourismus
  • Geschäftstermine und Messen
  • Besuch von Freunden oder Familie
  • Kurzsprachkurse (ohne Abschluss)
  • Teilnahme an Konferenzen oder Ausstellungen

❌ Nicht erlaubt:

  • bezahlte Beschäftigung (auch Remote-Arbeit für eine ausländische Firma ist streng genommen eine Grauzone)
  • eingeschriebenes Studium (Studiengänge)
  • journalistische Arbeit oder Medienarbeit
  • religiöse oder missionarische Tätigkeiten

Klartext nach 10 Jahren vor Ort: Ich habe Reisende gesehen, die es mit Remote-Arbeit darauf ankommen lassen haben. Für den gelegentlichen Zoom-Call aus dem Café funktioniert das, aber wer in China lebt und monatelang remote arbeitet, bewegt sich nah an der Grenze. Für lange Aufenthalte ist ein richtiges Visum sicherer.

Komplette Liste: 48 Länder mit visumfreier Einreise für 30 Tage
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Hier die vollständige Liste, nach Regionen sortiert. Wer sein Land hier findet, hat freie Fahrt.

Europa (35 Länder)
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Westeuropa: Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Niederlande, Schweiz, Belgien, Luxemburg, Österreich, Irland

Nordische Staaten & Baltikum: Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden, Estland, Lettland, Litauen

Südeuropa: Portugal, Griechenland, Malta, Zypern, Kroatien, Slowenien, Bulgarien, Rumänien, Slowakei

Mittel- und Osteuropa: Polen, Ungarn, Tschechien

Balkan: Montenegro, Nordmazedonien, Bosnien und Herzegowina, Serbien

Kleinstaaten: Andorra, Monaco, Liechtenstein

Asien (7 Länder)
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Südkorea, Japan, Singapur, Brunei, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Oman, Kuwait, Bahrain

Hinweis: Singapur, Brunei, die VAE, Saudi-Arabien, Oman, Kuwait und Bahrain wurden bei den jüngsten Erweiterungen aufgenommen. Die Aufnahme der Golfstaaten ist bemerkenswert – viele Reisende aus der Golfregion haben jetzt zum ersten Mal visumfreien Zugang.

Ozeanien (2 Länder)
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Australien, Neuseeland

Amerika (4 Länder)
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Brasilien, Argentinien, Chile, Peru, Uruguay

Große Neuigkeit für Lateinamerika: Brasilien, Argentinien, Chile, Peru und Uruguay sind im Juni 2025 dazugekommen. Für Reisende aus Südamerika ist das enorm – kein Anstehen mehr in den Botschaftsschlangen von Buenos Aires oder São Paulo.

Sonderfälle
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Russland: gültig bis 14. September 2026 (eigenes Ablaufdatum, abweichend vom Termin Dezember 2026 für die übrigen Länder)

Vereinigtes Königreich & Kanada: in der Erweiterung vom November 2025 hinzugekommen. Wer aus UK oder Kanada kommt, hat damit grünes Licht.

Vereinigte Staaten: US-Amerikaner stehen NICHT auf der Liste der einseitigen 30-Tage-visumfrei-Einreise. US-Bürger können aber über die 240-Stunden-Transitregelung einreisen (siehe unten) oder ein klassisches L-Visum beantragen.

So läuft die Einreise: Schritt für Schritt am Flughafen
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Diesen Teil lassen die meisten Guides weg. Hier steht genau, was bei der Ankunft passiert – aus tatsächlicher Erfahrung.

Schritt 1: Im Flugzeug
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Das Airline-Personal fragt nach dem Weiterflugticket. Also bereithalten – eine PDF- oder E-Mail-Bestätigung reicht. Außerdem gibt es die Einreisekarte (das weiße Formular). Ausfüllen mit Hoteladresse und geplanter Aufenthaltsdauer.

Profi-Tipp: Die Hoteladresse auf der Einreisekarte in chinesischen Schriftzeichen notieren. Einreisebeamte können englische Handschrift manchmal schlecht lesen, und mit der chinesischen Version geht alles schneller.

Schritt 2: Bei der Einreisekontrolle
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Nach der Spur „visa-exempt“ oder „short-term stay“ Ausschau halten. Anstellen, Pass und Einreisekarte übergeben. Der Beamte wird:

  1. den Pass scannen
  2. nach dem Reisezweck fragen (einfach „tourism“ sagen)
  3. eventuell das Weiterflugticket sehen wollen
  4. den Pass mit einer Einreisegenehmigung für 30 Tage stempeln

Durchschnittliche Bearbeitungszeit: 3–10 Minuten an den großen Flughäfen (Peking, Shanghai, Guangzhou). An kleineren Flughäfen oder in der Hochsaison können daraus 15–20 Minuten werden.

Schritt 3: Nach der Einreisekontrolle
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Ist man durch, ist man offiziell in China. Der Stempel im Pass ist die rechtliche Aufenthaltserlaubnis – also gut aufbewahren. Gebraucht wird er für:

  • den Hotel-Check-in (der Pass wird gescannt)
  • das Boarding bei Inlandsflügen und Inlandszügen
  • die Polizeiregistrierung bei einem Aufenthalt in einer Privatunterkunft

Persönliche Geschichte: Beim ersten Mal schob ich den Pass in den Rucksack und vergaß den Stempel. Zwei Tage später, beim Check-in in einem Hotel in Xi’an, fand die Rezeptionistin meinen Einreisedatensatz nicht. Wir hingen 40 Minuten mit dem Front-Desk-Manager am Telefon. Lektion gelernt: Den Pass griffbereit halten.

Einreisebereich am Flughafen Peking-Hauptstadt

Einreisevoraussetzungen: Was bereitliegen sollte
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Man muss nichts im Voraus beantragen. Aber das wollen Einreisekontrolle und Airlines sehen:

VoraussetzungDetails
Passgültigkeit6+ Monate über das geplante Ausreisedatum hinaus
WeiterflugticketRückflug oder Drittlandflug innerhalb von 30 Tagen
UnterkunftsnachweisHotelbuchungen für den Aufenthalt (Bestätigungen ausdrucken)
Ausreichende Mitteldie Einreisekontrolle kann danach fragen – etwa 100 $ (ca. 89 €) pro Tag einplanen
Einreisekarteim Flugzeug ausgefüllt

Passgültigkeit: die 6-Monats-Regel
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Das ist der häufigste Fehler. Der Pass muss mindestens 6 Monate über das geplante Ausreisedatum aus China hinaus gültig sein. Wer am 15. August ausreist und dessen Pass am 1. September abläuft, ist nicht berechtigt – obwohl das nur einen Monat nach der Ausreise liegt.

Den Pass prüfen, bevor Flüge gebucht werden. Ich habe Reisende gesehen, die am Abfluggate zurückgeschickt wurden, weil ihr Pass weniger als 6 Monate gültig war.

Weiterflugticket: nicht weglassen
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Man braucht einen bestätigten Flug AUS China heraus, und zwar innerhalb von 30 Tagen. Das kann sein:

  • ein Rückflug ins Heimatland
  • ein One-Way-Ticket in ein Drittland
  • ein Inlandszug- oder Inlandsbusticket zu einem Grenzübergang (seltener, funktioniert aber an Landgrenzen)

Airlines prüfen das vor dem Boarding. Ohne Weiterflugticket kann das Boarding verweigert werden. Das wird streng durchgesetzt – ich habe es erlebt.

Mein Trick: Ein rückerstattbares Ticket als Weiterflug buchen. Wer den Aufenthalt verlängern will, storniert den rückerstattbaren Flug und bucht einen neuen. Der rückerstattbare Tarif ist meist nur etwas teurer als ein Standardticket.

Wo man reisen kann: freie Fahrt in ganz Festlandchina
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Im 30-Tage-Programm kann man überall in Festlandchina reisen. Keine geografischen Einschränkungen. Nach Peking, weiter nach Chengdu, mit dem Zug nach Xi’an, mit dem Auto nach Guilin – alles ohne zusätzliche Genehmigungen.

Sperrgebiete
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Es gibt zwei Ausnahmen:

  1. Tibet: erfordert eine Tibet-Reisegenehmigung, unabhängig vom Visumstatus. Lhasa oder das Basislager am Mount Everest lassen sich nicht auf eigene Faust besuchen – man braucht eine geführte Tour über eine lizenzierte Reiseagentur.

  2. Einige Grenzregionen in Xinjiang: bestimmte Gebiete nahe der Grenzen erfordern zusätzliche Genehmigungen. Die meisten touristischen Ziele (Urumqi, Turpan, Kaschgar) sind ohne Sondergenehmigung kein Problem.

Echte Erfahrung: Ich habe einmal versucht, auf einer visumfreien Reise nach Tibet zu kommen. Am Flughafen Urumqi wurde ich zurückgeschickt, weil die Tibet-Genehmigung fehlte. Also zurück nach Peking fliegen und eine geführte Tour über eine lokale Agentur organisieren. Hat mich 2.800 ¥ (ca. 372 €) für eine 7-Tage-Lhasa-Tour gekostet. Nicht ideal – aber seither buche ich die Genehmigung immer im Voraus.

Visumfrei vs. 240-Stunden-Transit: Was sollte man nutzen?
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Wer für das 30-Tage-Programm berechtigt ist, sollte es nutzen. Es ist einfacher, erlaubt längere Aufenthalte und verlangt kein Drittland-Ticket.

Die 240-Stunden-Transitregelung (10 Tage) ist die Rückfalloption für:

  • Bürger von Ländern, die NICHT auf der 30-Tage-Liste stehen
  • Reisende, die einen kürzeren Zwischenstopp auf dem Weg in ein anderes Land wollen
  • alle, die China als Teil einer Route durch mehrere Länder durchqueren

Kurzer Vergleich
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Merkmal30 Tage visumfrei240-Stunden-Transit
Aufenthaltsdauer30 Tage10 Tage
Drittland-Ticketnicht erforderlicherforderlich
Länder4854+
Einreisehäfenalle offenen Häfen65 ausgewiesene Häfen
Antragkeinerkeiner (automatisch an der Grenze)
Am besten fürDirektreisen nach ChinaZwischenstopps und Mehrstädtereisen

Fazit: Wer aus einem Land der 30-Tage-Liste kommt und direkt nach China reist, nutzt das 30-Tage-Programm. Das ist der Weg mit dem geringsten Widerstand.

Geld: Kosten und Bezahlen während des Aufenthalts
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Tägliche Budget-Schätzungen
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Aus zehn Jahren Reisen durch China:

StilTageskosten (RMB)Tageskosten (USD)Was man dafür bekommt
Sparsam150–300 ¥ (ca. 20–40 €)20–42 $Hostels, Streetfood, Busse
Mittelklasse400–800 ¥ (ca. 53–106 €)55–110 $3-Sterne-Hotels, Restaurants, Züge
Komfort800–1.500 ¥ (ca. 106–199 €)110–210 $4-Sterne-Hotels, Inlandsflüge, geführte Touren
Luxus2.000+ ¥ (ab ca. 266 €)280+ $5-Sterne-Hotels, private Guides, Erste-Klasse-Züge

Bezahlmethoden
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Bargeld: für die ersten Tage 500–1.000 ¥ (ca. 66–133 €) in bar mitnehmen. Viele kleine Händler, Streetfood-Stände und ländliche Gegenden akzeptieren weiterhin nur Bargeld.

WeChat Pay / Alipay: beide unterstützen inzwischen ausländische Kreditkarten (Visa/Mastercard). Bitte VOR der Anreise einrichten – für die Verifizierung braucht man entweder eine chinesische Telefonnummer oder man nutzt die internationale Version der Apps.

Kreditkarten: werden in Hotels, gehobenen Restaurants und größeren Geschäften akzeptiert. Nicht ausschließlich darauf verlassen – viele Orte nehmen keine ausländischen Karten.

Mein Bezahl-Setup: Ich habe immer 500 ¥ in bar dabei, dazu WeChat Pay mit meiner Visa-Karte eingerichtet und ein Alipay-Konto als Backup. Das deckt 99 % der Situationen ab. Das 1 % sind ländliche Gegenden, wo keine der beiden Apps funktioniert und es keine Kartenterminals gibt.

Häufige Fehler, die man vermeiden sollte
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Nach Dutzenden visumfreien China-Reisen sind das die Fehler, die ich gesehen habe (und selbst gemacht habe):

1. Überziehen der Aufenthaltsdauer
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Die 30 Tage sind streng. Wer einen Tag zu lange bleibt, riskiert:

  • Geldstrafe: 500 ¥ (ca. 66 €) pro Tag Überziehung (bis zu 10.000 ¥, ca. 1.329 €)
  • Gewahrsam: möglich, besonders bei wiederholten Verstößen
  • Einreisesperre: bis zu 5 Jahre in schweren Fällen

Eine Kalender-Erinnerung für Tag 25 setzen. Man sollte sich einen Puffer lassen.

2. Visumfrei mit Visum bei Ankunft verwechseln
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Visumfrei heißt: durch die Einreisekontrolle gehen und einen Stempel bekommen. Es gibt keinen Schalter, den man aufsuchen muss, und keine Formulare, die am Flughafen abzugeben sind. Wer ein Schild „visa on arrival“ sieht, steht vor einem anderen Programm – und die meisten Touristen erfüllen dessen Bedingungen nicht.

3. Kein Weiterflugticket haben
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Ich habe Menschen am Abfluggate im Heimatland gesehen, denen das Boarding verweigert wurde, weil sie kein Rückflugticket vorzeigen konnten. Immer ausgedruckt oder als PDF auf dem Handy bereithalten.

4. Annehmen, Hongkong und Macau seien Teil von „China“
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Sind sie nicht. Visumfrei nach Festlandchina gilt NICHT für Hongkong oder Macau. Für diese Regionen braucht man separate Einreisegenehmigungen. Wer eine Kombi-Reise Festland plus Hongkong plant, muss das entsprechend einplanen.

5. Die Bearbeitungszeiten am Flughafen unterschätzen
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In der Hochsaison (chinesisches Neujahr, Nationalfeiertag im Oktober) können Flughäfen überfüllt sein. Für die Einreisekontrolle mehr Zeit einplanen – 30–45 Minuten statt der üblichen 10.

FAQ: Visumfreie China-Reise
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Kann ich den visumfreien Aufenthalt von 30 Tagen verlängern?
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In der Regel nein. Verlängerungen werden nur in Ausnahmefällen gewährt (medizinischer Notfall, Naturkatastrophe, Flugausfälle). Wer mehr Zeit braucht, muss China verlassen und neu einreisen (zum Beispiel ein Tagesausflug nach Hongkong und dann zurück). Aber Vorsicht: häufige „border runs“ werden genau geprüft.

Kann ich mit visumfreier Einreise mehrere Städte besuchen?
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Unbedingt. Die 30 Tage decken den gesamten Aufenthalt in Festlandchina ab. Ich habe Peking → Xi’an → Chengdu → Guilin → Shanghai in einer einzigen 28-Tage-Reise gemacht. Ganz ohne Probleme.

Brauche ich eine Reiseversicherung?
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Pflicht ist sie nicht, aber klug. Ein Krankenhausaufenthalt in China kann für Ausländer 5.000–20.000 ¥ (700–2.800 $; ca. 664–2.658 €) und mehr kosten. Trip.com bietet Reiseversicherungen an, die bei umfassender Deckung ab etwa 5 $ pro Tag beginnen (ca. 4,44 €).

Kann ich visumfrei remote arbeiten?
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Technisch nein. Die Regelung ist für Tourismus, Geschäftstermine und Familienbesuche gedacht – nicht für Beschäftigung. In der Praxis machen das viele Digitalnomaden bei kurzen Aufenthalten ohne Probleme, es bleibt aber eine Grauzone. Wer wochen- oder monatelang remote arbeiten will, sollte ein richtiges Visum beantragen.

Was ist, wenn mein Land nicht auf der 30-Tage-Liste steht?
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Zwei Optionen:

  1. 240-Stunden-Transit visumfrei – wenn das eigene Land auf dieser Liste steht (54+ Länder) und man über China in ein Drittland weiterreist
  2. klassisches L-Visum – beim nächsten chinesischen Konsulat beantragen. Die Bearbeitung dauert standardmäßig 4 Werktage, als Express 2 Tage

Ist die Regelung dauerhaft?
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Nein. Die aktuelle einseitige visumfreie Regelung gilt für die meisten Länder bis zum 31. Dezember 2026. China hat sie seit dem Start 2023 regelmäßig verlängert, und es gibt keine Hinweise darauf, dass sie bald verschwindet – die Regierung will den Incoming-Tourismus sichtbar ankurbeln. Trotzdem vor jeder Reise die neuesten Informationen prüfen.

Bereit für die China-Reise?
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Wer aus einem der 48 berechtigten Länder kommt, ist nur einen Pass und ein Rückflugticket von einem der faszinierendsten Reiseziele der Welt entfernt. Kein Botschaftsbesuch. Keine wochenlange Papierarbeit. Einfach ankommen und losfahren.

Mein Rat: mit der klassischen Golden-Triangle-Route anfangen – Peking (Große Mauer, Verbotene Stadt), Xi’an (Terrakotta-Armee) und Shanghai (The Bund, Französische Konzession). Das ist die Route, die ich Erstbesuchern immer empfehle, und sie passt bequem in 30 Tage.

Braucht ihr Hilfe bei der Routenplanung? Hier entlang zu unserer China-Route für 2 Wochenfür eine Tag-für-Tag-Planung, oder füllt unseren Reiseplaner aus– wir helfen, die passende Reise daraus zu machen.

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Dieser Guide ist auf dem Stand von Juli 2026. Chinas Visumpolitik kann sich kurzfristig ändern – deshalb vor der Buchung immer bei China’s National Immigration Administration oder beim nächsten chinesischen Konsulat prüfen. Fragen? Schreibt uns an [email protected].